29-04-16

Tatort Folge 035: Frauenmord (1973)

000633.jpg

*

Oberinspektor Marek (Fritz Eckhardt) wird im Tatort „Frauenmord“ zum Wiener Prater gerufen: Die Frau des vermögenden Großíndustriellen Erwin Rahl wurde hier tot aufgefunden. Der Ermittler sucht den Ehemann des Mordopfers auf und erfährt im Gespräch mit ihm, dass seine Gattin am Vorabend aus dem Garten der luxuriösen Villa entführt wurde. Im Anschluss erhielt der reiche Geschäftsmann mehrere Drohanrufe, in denen Lösegeld gefordert wurde.

Je tiefer Kommissar Marek und sein Team von der Kripo Wien in den Fall „Frauenmord“ eintauchen, desto mehr kristallisiert sich heraus, dass die Ehe der Rahls alles andere als harmonisch verlief. Stimmen die Darstellungen des Witwers oder hat er die Ereignisse so dargestellt, dass sie belastende Indizien verschleiern? Ist er vielleicht sogar der Mörder seiner eigenen Frau? Die zeitliche Abfolge der Entführung und der Erpressung, so wie sie Erwin Rahl bei seiner Vernehmung geschildert hat, passen nicht zu den Erkenntnissen über den Tathergang, die der Oberinspektor mittlerweile gewonnen hat.

Wie sich im Laufe der Recherchen außerdem herausstellt, galt die verstorbene Frau als eine hemmungslose Nymphomanin, die Affären zu den Angestellten ihres Mannes unterhielt. Offensichtlich hatte tatsächlich die Unterwelt Wiens ihre Finger bei der Entführung von Frau Rahl im Spiel. Doch falls Ewald Hoess, ein Krimineller, der Entführer des Opfers sein sollte, ist er dann zwangsläufig auch der Mörder? Als ein überraschender Zeuge im Wiener Tatort „Frauenmord“ auftaucht, wendet sich der Fall plötzlich. Endlich hat Marek eine heiße Spur, die ihm dabei hilft, diesen kniffligen Fall voller Alibis und Falschaussagen zu lösen.

 
Das Multitalent Fritz Eckhardt, der Kommissar Marek spielt, ist auch in dieser Tatort-Folge wieder mehrfach in die Produktion involviert: als Schauspieler, Autor und Regisseur. Das ist eine Ausnahme-Erscheinung innerhalb der gesamten Tatort-Reihe. Einen Gastauftritt in „Frauenmord“ hat Max Strecker alias Kommissar Brauchle, der allerdings nie eigenständig Fälle lösen durfte, sondern in zwei Lutz-Tatorten lediglich mitspielte.

Die Erstausstrahlung des Tatorts „Frauenmord“ wurde am 9. Dezember 1973 im Ersten gezeigt.

 

*

Tatort Folge 033: Das fehlende Gewicht (1973)

000633.jpg

*

Sie sind hier: Tatort > Archiv 1970-1979 > 1973 > Tatort Folge 033: Das fehlende Gewicht

 
Der einsam gelegene Gasthof Rottweiler im Bergwald bei Saarbrücken ist der ideale Umschlagplatz für Rauschgifte. Die Kripo und die Zollfahndung haben schon seit längerer Zeit ein Auge auf die Gaststätte nahe der Grenze geworfen. Als eine weitere Razzia ohne Erfolg verläuft, beginnen die Hauptkommissare Peter Liersdahl (Dieter Eppler) und Horst Schäfermann (Manfred Heidmann) zu vermuten, dass es einen Maulwurf unter den Kollegen geben muss, der die Kriminellen vor jedem polizeilichen Übergriff warnt.

Bald gerät Zollinspektor Werner Ridder im Tatort „Das fehlende Gewicht“ ins Visier der beiden Saarbrücker Ermittler. Der 30-Jährige lebt als Untermieter im Haus der Witwe Vera Ponsold; dort führt er mit der sieben Jahre älteren Frau eine eheähnliche Beziehung. Als Werner Vera zu verstehen gibt, dass er sich in ein jüngeres Mädchen verliebt hat, geht diese sofort zur Polizei. Von Eifersucht und Enttäuschung getrieben, macht Vera Ponsold Angaben, die ihren ehemaligen Geliebten im aktuellen Fall schwer belasten und den Verdacht von Liersdahl und Schäfermann bestätigen.

Am nächsten Morgen ist Vera Ponsold tot. Eine Zeitungsausträgerin findet die Frau erschossen auf einer Flussbrücke im Wald. Von Werner Ridder fehlt seitdem jede Spur. Hauptkommissar Liersdahl und sein Kollege Schäfermann leiten sofort eine Fahndung nach dem mutmaßlichen Mörder ein – und haben bereits nach kurzer Zeit Erfolg. Am Grenzübergang bei Salzburg kann der dringend Tatverdächtige durch die Polizei verhaftet und nach Saarbrücken zurückgebracht werden. Doch Werner Ridder bestreitet sowohl den Mord, als auch die Vorwürfe bezüglich einer Tätigkeit als Spitzel.

Wie sollen die beiden ermittelnden Kriminalbeamten nun weiter vorgehen? Während Peter Liersdahl der Überzeugung ist, man solle alle Mittel und Personen der Kripo nun dazu nutzen, Ridders Schuld endgültig zu beweisen, glaubt Schäfermann, mögliche andere Täter und Erklärungen sollten nicht kategorisch ausgeschlossen werden. Am Ende ihrer Ermittlungsarbeiten, die genau entgegengesetzt verlaufen, finden die Partner wieder zueinander und arbeiten gemeinsam an der Lösung des Falls „Das fehlende Gewicht“. Der Schlüssel dafür ist Werner Ridder, der dem Ermittlerteam – wenn auch unfreiwillig – dabei hilft, den Waldgasthof Rottweiler und den darin aktiven Rauschgiftring endlich zu überführen…
Der Saarländische Rundfunk produzierte beinahe drei Jahre nach ihrem ersten gemeinsamen Tatort-Fall „Saarbrücken an einem Montag“ (Tatort-Folge 2) eine weitere Episode um das Ermittlerteam Liersdahl und Schäfermann. „Das fehlende Gewicht“ sollte allerdings auch der letzte Einsatz des Duos bleiben.
Die Regie führte Rolf von Sydow, der kurz danach beim SDR Chef des Fernsehspiels wurde. Das Drehbuch schrieb Bruno Hampel. Die Erstausstrahlung des Krimis lief am 30. September 1973 im Abendprogramm des Ersten.

 

*

28-04-16

Tatort Folge 032: Platzverweis für Trimmel (1973)

000633.jpg

 

000633.jpg

*

 

 Der Tote im Fußballstation heißt Louis Spindel, so steht es in seinem Pass. Aber seine Frau, seine legitime, ihm rechtmäßig angetraute Frau, nannte sich Irene Kohl, wenn sie ihren Louis gelegentlich in Hamburg besuchte.
 

Das alles haben Hauptkommissar Paul Trimmel und seine Mannschaft - Höffgen, Laumen, Petersen - relativ schnell herausgefunden. Spindel, der etwas undurchsichtige Herr, hat sich aus unbekannten Gründen aus dem heimatlichen Bonsdorf im Kohlenpott abgesetzt, ist in Hamburg in einer miesen Pension untergetaucht, dann irgendwie ermordet und im Fußballstadion deponiert worden. Aber jetzt wird es schwierig: warum hat man ihn ermordet? Und vor allem: Wer hat es getan? Höffgen, Laumen und Petersen erledigen ein Laufpensum wie Lizenzfußballer, wenn sie hart trainieren...Dieser Vergleich ist ganz treffend angesichts der Tatsache, dass Spindel etwas mit Fußball zu tun gehabt hat.

 

Hat auch sein Tod etwas mit Fußball zu tun? Oder gar mit der Skandal-Serie in der Bundesliga?

 

„Platzverweis für Trimmel“, vom NDR produziert, feierte sein Fernsehdebüt am Sonntag, den 19. August 1973 im Ersten Programm der ARD.

 

*

23-02-16

Tatort 031 Kressin und die zwei Damen aus Jade (1973)

000656.jpg

*

 

Kressin und die zwei Damen aus Jade

Kressin und Lyn
Kressin und Lyn

Deutschland 1973

 

Kressin ist gerade mit einer Maschine aus Istanbul eingetroffen. Im Flugzeug saß neben ihm die reizende Asiatin Lyn, für die er nur Augen hat, während er am Gepäcktransport auf seinen Koffer wartet. Aber statt des Koffers rollt eine Leiche heran. Und Lyn ist plötzlich verschwunden.

 

Bei dem Toten vom Transportband werden 350.000 Mark gefunden. Kressin vermutet, dass der Mörder in einer Schmugglerbande zu suchen ist.

 

Seine Ermittlungen führen ihn in ein Kölner Lokal, in dem ein paar Typen mehr wissen, als sie zugeben: Ein Antiquitätenhändler, ein unangenehmer Geldverleiher und die geheimnisvolle Christina. Überall jedoch registriert Kressin, dass man auf zwei Schachfiguren, die Damen aus Jade, auffällig nervös reagiert.

 

*

21:05 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |

14-02-16

Tatort Folge 030: Weißblaue Turnschuhe (1973)

000366.jpg

*

 

Weißblaue Turnschuhe

Lenz und Veigl
Lenz und Veigl

Auf einem Münchner Friedhof entreißt ein Penner einer alten Frau die Handtasche mit Brille und zehn Mark. Die alte Dame kann sich nur noch daran erinnern, dass der Täter weiß-blaue Turnschuhe getragen hat.

 

Anstatt in den wohlverdienten Urlaub zu fahren, übernimmt Kriminaloberinspektor Veigl diesen Bagatellfall, weil er sich über die Denkweise des Täters ärgert, der sich an einer 83-Jährigen vergriffen hat, für die zehn Mark ein kleines Vermögen darstellen.

Erstausstrahlung: 24.06.1973

 

*

23:36 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |

24-11-15

Tatort Folge 029: Jagdrevier (1973)

001050.jpg

 

*

 

Jagdrevier

Brodschella und Finke

Endlich hat Kommissar Finke den entflohenen Sträfling Dieter Brodschella gestellt.

 

Fernsehfilm Bundesrepublik Deutschland 1973

 

Dieter Brodschella, der nur noch kurze Zeit seiner Haft zu verbüßen hatte, ist bei Außenarbeiten entwichen. Er will Kresch umbringen. Kresch ist der König von Niederau. Ihm gehören fast alle Grundstücke und Häuser in dem kleinen, abgelegenen Dorf in Schleswig-Holstein. Nach einer Silvester-Party bei Kresch wurde Brodschellas Freundin tot aufgefunden. Kommissar Finke soll nun Brodschella einfangen und Kresch beschützen. Nur: Brodschella will sich nicht einfangen lassen, und Kresch will sich nicht beschützen lassen.

 

Heise, Ortspolizist in Niederau, kurz vor der Pensionierung, soll Finke helfen. Aber: "Sie werden bei den Leuten hier, schätze ich, wenig Hilfe finden. Also wir sind hier eigentlich alle irgendwie miteinander verwandt," meint Heise. Er ist der Schwager von Brodschella.

 

Oberrat Mertens, Finkes Vorgesetzter, ist auch nicht sehr glücklich. Er wirft Finke vor: "Sie verwechseln vielleicht ganz einfach die Personen". Es sei zwar bedauerlich, dass eine alte Frau sich das Leben genommen haben, weil Kresch ihr die Miete heraufsetzte. Und die minderjährige Heide Borcherts habe vor der Polizei ausgesagt, dass ein Landstreicher sie vergewaltigt habe. Aber: "Für unseren Fall, Herr Finke, ist das gänzlich unerheblich."

 

*

00:01 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |

09-11-15

Tatort Folge 028: Stuttgarter Blüten

000413tatort.jpg

*

 

Stuttgarter Blüten

Kommissar Lutz und Ewald Eckstein

Kommissar Lutz im Gespräch mit dem schlitzohrigen Druckerei-Faktotum Ewald Eckstein.

 

Fernsehfilm Deutschland 1973

 

In Stuttgart kommen mit schöner Regelmäßigkeit monatlich zwei falsche Hunderter unter die Leute. Der Hersteller ist ein alter Kauz, der in untergeordneter Stellung in einer Druckerei arbeitet. Bei einem Autounfall in der Nähe der Strafanstalt Stammheim fällt der Polizei eine neue 100-Markschein-Druckplatte in die Hände.

 

Der Verunglückte ist nicht vernehmungsfähig. Die Druckplatte ist vergleichbar mit der im ganzen Bundesgebiet lange gesuchten Serie. Der Unfallort liegt so, dass anzunehmen ist, die Druckerei befinde sich in Stammheim. Die Polizei sucht jedoch dort vergeblich. Da spielt ihnen der alte Kauz einen seiner falschen Hunderter mit einem verschlüsselten Hinweis zu, den Kommissar Lutz löst. Die gesuchte Falschgeldserie wird in der Gefängnisdruckerei hergestellt. Der kauzige Alte kann nun ungestört weiter sein Minigehalt aufbessern.

 

*

23:07 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |

08-11-15

Tatort 027 - Cherchez la femme oder die Geister vom Mummelsee (1973)

000293.jpg

*

000294.jpg

*

 

  2 Meinungen

 

Der Tatort mit dem umständlichen Titel „Cherchez la femme oder Die Geister am Mummelsee“ aus dem Jahr 1973 war der erste Fall für Kommissar Franz Gerber aus Baden-Baden, verkörpert vom Schauspieler Heinz Schimmelpfennig. Vier weitere Tatort-Einsätze sollten bis 1977 folgen.

Eine Reisegruppe aus Kiel fährt auf ihrer Drei-Länder-Tour durch den schönen Schwarzwald. Alle Teilnehmer stammen aus dem Norden Deutschlands, darunter auch die zwei besten Freundinnen Ella und Martha. Obwohl die beiden Frauen sonst unzertrennlich sind, kommt es auf der Reise zu einem Streit zwischen ihnen. Sämtliche Mitreisenden im Reisebus „Kieler Sprotte“ werden Zeugen der lautstarken Wortgefechte, deren Ursprung wohl Eifersüchteleien sind. Schließlich hatte Herr Klein, einer der Reisenden, mit beiden Mädchen geflirtet.

Als Martha im Tatort „Cherchez la femme oder Die Geister am Mummelsee“ ermordet aufgefunden wird, ist die Panik groß: Der Mörder muss unter den Busreisenden zu finden sein, jeder steht nun unter Mordverdacht! Kommissar Gerber wird vor die schwierige Aufgabe gestellt, die Tat aufzuklären. Da die Liste der Verdächtigen außerordentlich lang ist, spricht der Baden-Badener Ermittler zunächst mit den Reisenden, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Der Kripo-Beamte lernt einen kauzigen Herrn kennen, der sich ständig über erhöhte Preise beklagt, eine verklemmte Latein-Lehrerin und einen verheirateten Touristen aus Dänemark, der heimlich Pornohefte schmuggelt. Eine merkwürdige Gruppe, findet der Hauptkommissar. Gut, dass Gerber am Ende Unterstützung von seinem Kieler Kollegen, Kommissar Finke (Klaus Schwarzkopf), erhält.

 

*

00:33 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |

Tatort 026 Ein ganz gewöhnlicher Mord (1973)

000291.jpg

*

000292.jpg

 

*

Ein ganz gewöhnlicher Mord

An einem Abend im Oktober 1970 lernen sich im Wartesaal des Bremer Hauptbahnhofes zufällig vier Männer kennen. Völlig unabhängig voneinander sind sie nach Bremen gekommen: Friedhelm Sacher, Vertreter für Damenoberbekleidung, der gerade an diesem Tag einen günstigen Geschäftsabschluß tätigen konnte, Michael Puczek, der beim Aufbau des Freimarkts Arbeit sucht, der Seemann Kurt Westhoff, der als Abgemusterter gerade seine Heuer ausgezahlt bekam und der Aushilfskellner Wolfgang Henning, der nur einen Besuch in Bremen machen wollte und nun auf die Abfahrt seines Zuges nach Delmenhorst wartet.

Nach einigen Gläsern verstehen sich die vier bereits recht gut. Einer von ihnen lädt zu immer neuen Lokalrunden ein. Man beschließt, den angebrochenen Abend miteinander zu verbringen. Nach einem Bummel durch zahlreiche Kneipen machen sich die vier zu einem Lokal in der Nähe Bremens auf, das Michael Puczek bei einem Aufenthalt in der Stadt im vergangenen Jahr kennengelernt hat.
Am nächsten Morgen ist über Polizeifunk folgende Durchsage zu hören: "Unbekannte männliche Leiche hinter dem Borgfelder Landhaus - Kripo erhält Kenntnis". Hauptkommissar Böck, Leiter des 1. K. in Bremen, leitet sofort die notwendigen Maßnahmen ein: Schutzpolizisten sperren den Leichenfundort ab, Spezialisten der Spurensicherung suchen nach Hinweisen, Reifen- und Schuhsohlenabdrücke werden gesichert, die Bewohner der umliegenden Häuser verhört. Doch niemand hat in der Nacht etwas Auffälliges bemerkt. Da der oder die Täter alle Hinweise, die zur raschen Identifizierung des Opfers führen könnten, sich entfernt haben, verliert Hauptkommissar Böck wichtige Zeit. Erst nachdem der Name des Toten herausgefunden ist, wird es möglich, Schritt für Schritt den Aufenthalt des Ermordeten in Bremen zu verfolgen.
Trotz des Großeinsatzes der Polizei und der Überprüfung aller Spuren und Hinweise tappt Böck völlig im Dunkeln. Dabei gibt es bei der Kripo eine Faustregel, die fast immer zutrifft: Hat der Kommissar in den ersten fünf Tagen nach einer Straftat immer noch keine heiße Spur, die ihn zum Täter führen kann, ist die Lösung des Falles meist unmöglich. Zeugen können sich dann nicht mehr genau erinnern, Spuren werden undeutlich, Hinweise aus der Bevölkerung spärlicher. Hauptkommissar Böck sitzt in dieser Zeit häufig an seinem Schreibtisch und brütet über den Spurenfotos, die seine Beamte aufgenommen haben. Sollte er etwas übersehen haben?

 

*

00:12 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |

Tatort 025 Tote Taube in der Beethovenstraße (1973)

000290.jpg

*

 

Kressin: Tote Taube in der Beethovenstraße

"Tatort"-Logo

"Tatort"-Logo

 

Fernsehfilm Deutschland 1973

Ein Mann bricht in der Beethovenstraße zusammen. Sein Mörder flüchtet. Der Tote, ein Privatdetektiv aus New York, war einem internationalen Erpresserring auf der Spur.

Unterstützt von Zollfahnder Kressin übernimmt Sandy, des Toten Kompagnon, den Fall. Es gelingt ihm, sich in den Erpresserring einzuschmuggeln. Doch die Turbulenz des Kölner Karnevals macht den Fall immer verwirrender, undurchschaubarer und endet schließlich in einem finsteren, blutigen Alptraum.

 

*

00:07 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |

07-11-15

Tatort 024 Kennwort Gute Reise (1972)

000289.jpg

*

 

Kennwort Gute Reise

Jürgen Fischer und Kommissar Konrad

Jürgen Fischer ist der ängstlichste der jungen Geldräuber. Von ihm hofft Kommissar Konrad, am ehesten ein Geständnis zu bekommen.

 

Fernsehfilm Bundesrepublik Deutschland 1972

Rudi, Jürgen und Fred sind gute Freunde. Keiner von ihnen hat einen richtigen Beruf erlernt; Rudi arbeitet als Aushilfskraft in einer Großmarkthalle, Jürgen geht mit Zeitschriften hausieren, Fred verkloppt alle möglichen Artikel, die auf Auktionen ersteigert. Viel springt dabei nicht heraus. Um endlich an das große Geld zu kommen, planen sie einen Überall auf den Geldtransportwagen einer Sparkasse.

Ihr Plan basiert auf einem Trick, mit dem sie den Geldtransportwagen in einem abgelegenen Waldstück zum Halten bringen wollen. Anfangs klappt alles wie erhofft. Selbst Kommissar Konrads Assistent, der den Transport an diesem Tage vorsorglich begleitet, weil die beiden Fahrer verdächtige Beobachtungen gemacht haben, lässt sich überlisten. Den größten Teil der Beute vergraben die drei jungen Leute im Wald, dann trennen sie sich, um genau nach Plan ein fingiertes Alibi zu inszenieren, falls die Polizei ihnen auf die Spur kommen sollte.

Zunächst finden die Beamten keinen Anhaltspunkt, der irgendeinen Hinweis auf die Täter liefern könnte. Trotzdem lässt sich Kommissar Konrad nicht aus der Ruhe bringen. Er weiß, wer Geld raubt, will es auch ausgeben. Außerdem rechnet er mit dem verhängnisvollen Fehler, den jeder Verbrecher früher oder später macht. In diesem Fall braucht Kommissar Konrad gar nicht lange zu warten, denn Rudi selbst bringt die Polizei auf seine Spur. Nur sind er und seine Freunde damit noch lange nicht überführt.

 

*

12:13 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |

06-10-15

Tatort 023 Die Samtfalle (1972)

 

000259.jpg

 

*

000260.jpg

*

 

 Die Samtfalle (1972)

 

Bezirksinspektor Wirz ist auf einer winterlich verschneiten Landstraße in der Nähe von Wien unterwegs, als er zufällig neben der Fahrbahn einen Körper liegen sieht. Er hält an und findet eine Leiche vor. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei dem Toten im Tatort „Die Samtfalle“ um den Spediteur Sebastian Kremer, der offensichtlich überfahren wurde. Aufgrund der Indizien am Tatort kann jedoch weder ein Unfall, Mord oder gar Selbstmord ausgeschlossen werden.

Viktor Marek (Fritz Eckhardt), Ermittler im Bezirkskommissariat 24 der Wiener Bundespolizeidirektion, übernimmt fortan die Ermittlungen im Fall „Die Samtfalle“. Er fährt zum Haus des Opfers und spricht mit Marion und Isabell Kremer, der Ehefrau und der Tochter des Toten. Schnell zeigt sich, dass die Verhältnisse der Familienmitglieder untereinander alles andere als harmonisch sind: Mutter und Tochter hassen sich abgrundtief. Frau Kremer hat seit einiger Zeit eine Affäre mit einem anderen Mann – der stellt sich überraschend als Zollfahnder Kressin aus Köln heraus! Beide Frauen haben außerdem undurchsichtige Freundeskreise. Für Oberinspektor Marek gute Gründe, die Familie Kremer gründlich unter die Lupe zu nehmen.

Als in der Zwischenzeit herauskommt, dass eine Ladung mit 80 Tonnen Uranerz, die Kremer eigentlich fahren sollte, verschwunden ist, ist sich Marek sicher, dass beide Fälle miteinander verknüpft sind und Sebastian Kremer ermordet wurde. Um den Mord aufzuklären, taucht Kommissar Marek im Rahmen seiner Ermittlungen immer tiefer in das Netz aus privaten Lügen und Intrigen der Familie Kremer ein. Der österreichische Kriminalist erfährt, dass Marion Kremer in der Vergangenheit schon einmal in einen Prozess wegen Gattenmord verwickelt war. Die Ehefrau gilt damit als dringend tatverdächtig. Als Inspektor Marek dem Täter schließlich auf die Schliche kommt, ist der smarte Zollfahnder Kressin bereits in dessen Visier geraten – der Wiener Ermittler muss das Schlimmste verhindern…

Der Schauspieler Fritz Eckhardt – ein Allround-Genie – schrieb für diese und alle anderen Tatort-Folgen um Inspektor Marek das Drehbuch. Bei einigen Episoden führte er außerdem die Regie. Mit Zollinspektor Kressin stieß der Wiener Ermittler Marek erstmals in der Tatort-Folge 20 „Kressin und der Mann mit dem gelben Koffer“ im Jahr 1972 zusammen: Viktor Marek hatte hier seinen ersten Gastauftritt in der Tatortreihe.

Die Erstausstrahlung des ORF-Tatorts „Die Samtfalle“ lief am 12. November 1972 in der ARD.

 

*

08:20 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |

05-10-15

Tatort: 022 Rattennest (1972)

 

0002462.jpg

*

Tatort: Rattennest (1972)

 

Durch seine alte Dienstmarke, die Schrader an einem Tatort findet, gerät Schimanski in die Ermittlungen in einer Mordserie an Duisburger Bahnhofs-Kids. Der dreizehnjährige Janni, Sohn einer ehemaligen Freundin von Schimanski, war ganz in der Nähe, als zwei seiner Freunde unter einer Rheinbrücke von einem Unbekannten erschossen wurden. Janni lebt als Gelegenheitsdieb und Kleindealer für eine türkische Gang auf der Straße. Als seine Freundin Andrea erschossen aufgefunden wird, verschwindet auch Janni spurlos. Ist er Täter oder schon das nächste Opfer …? (Text: WDR)

Deutsche Erstausstrahlung: So 15.11.1998 Das Erste
 
 
*

20:02 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |

23-09-15

Tatort 021 Rechnen Sie mit dem Schlimmsten (1972)

649.jpg

*

650.jpg

 

*

Rechnen Sie mit dem Schlimmsten (1972)

"Bitte, nicht...", stammelt Jakob Tonndorf, Leiter eines Hamburger Rechenzentrums, angstvoll. Dann sackt er, von zwei Pistolenschüssen getroffen, vor einem Computer zusammen. Der Mörder drückt dem Toten einen länglichen Bogen Papier in die Hand, ein Computer-Protokoll mit den Textfetzen: "Angebot Nierentransplantat... an Professor Becker vermittelt." Diese Angaben lenken die Nachforschungen des Hauptkommissars Paul Trimmel in eine bestimmte Richtung. Von Tonndorfs Mitarbeiterin Jill Biegler erfährt er, dass der Computer die Daten zwischen den Nierenspender und den Anwärtern auf ein Ersatzorgan vergleicht und damit über das Schicksal des Nierenempfängers entscheidet. Besteht die Möglichkeit zu Manipulationen?

Trimmels Verdacht wächst, als die Polizei in Jills Wohnung gerufen wird. Jemand hat den Gashahn im Badezimmer geöffnet. Als das Mädchen wieder zu Bewusstsein kommt, flüstert es: "Lassen Sie sich vom Computer die Daten über Professor Lachnitz geben." Der Chirurg mit seinen ganz eigenen Vorstellungen vom Eintritt des klinischen Todes hat in den letzten Monaten eine Reihe von Nieren für Organverpflanzung geliefert. Nach dem Gespräch mit Professor Lachnitz verunglückt Trimmel schwer, weil die Steuerung seines Wagens versagt. Sollte er das dritte Opfer nach Jakob Tonndorf und Jill Biegler werden?

Der Kommissar verstärkt seine Bemühungen, den Fall zu klären. Sein Weg führt zum Aufsichtsrat, der die Organvermittlungen durch den Computer überwacht, und zu Professor Becker nach München. Der besessene Chirurg hat in seiner Privatklinik ungewöhnlich viele Nieren auf vermögende Patienten übertragen. Unverblümt beschuldigt Trimmel den Arzt, er habe Tonndorf bestochen. Ehe Becker richtig antworten kann, bricht der Hauptkommissar zusammen. Eine rasche Operation des Chirurgen rettet ihm das Leben.

Als Trimmel aus seinen Fieberträumen erwacht, in denen er mit den Mordverdächtigen ringt, erfährt er: Professor Becker und seine Frau haben Selbstmord verübt. Inzwischen verhören seine Kollegen Jill Bieglers zwielichtigen Freund Bertie Weyer. Sie finden auch heraus, dass Jills Schwester Helena, die ebenfalls mit Bertie befreundet war, zu den Anwärtern auf eine Niere gehört. Mehrere Personen hatten Grund, den bestechlichen Jakob Tonndorf aus dem Weg zu räumen. Während eines Verhörs von Jill und Bertie macht der Kriminalbeamte Petersen plötzlich eine verblüffende Beobachtung. Wenig später können die Beamten ihrem Kollegen Trimmel im Krankenhaus die Lösung des Falls mitteilen.

 

*

19:03 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |

22-09-15

Tatort 020 Kressin und der Mann mit dem gelben Koffer (1972)

615.jpg

*

 

 

Tatort Folge 020: Kressin und der Mann mit dem gelben Koffer


2_Tatort_Kressin_u_d_Mann

Erscheinungsjahr: 1972
Kommissar: Kressin
Ort: Tatort Köln

 

 

 
 

Am helllichten Tag, vor dem Eingang des Bundeshauses in Bonn, bricht ein Mann mit einem auffälligen Koffer plötzlich tödlich getroffen zusammen. Ein Attentäter hat auf ihn geschossen; sein Komplize nutzt das Gedränge der Passanten, um den gelben Koffer zu entwenden. Beide Täter können in der allgemeinen Panik unerkannt entkommen.

Der Zolloberinspektor Kressin (Sieghardt Rupp) stolpert unverhofft mitten in den Fall, denn er hält sich just auf der Fähre auf, die der Scharfschütze als Versteck für den gestohlenen gelben Koffer nutzt. Schnell deponiert der Täter den Koffer auf dem Schiff und verlässt es im letzten Augenblick wieder, bevor es ablegt. Eine attraktive Frau, die der Zollfahnder bis auf die Fähre verfolgt hat, kommt aus der Toilette – mit dem gelben Koffer in der Hand. Er bleibt der Verdächtigen auf den Fersen; schließlich vermutet Kressin, dass sie mit dem Kriminellen Sievers unter einer Decke steckt. Die Frau fährt quer durch die Stadt, ihr Ziel ist eine Villa am Stadtrand. Als sie dort hält und das luxuriöse Anwesen betritt, steigt auch Kressin aus dem Auto aus und sieht sich auf dem Gelände um. Die kriminellen Machenschaften, die hier stattfinden, kann der Fahnder förmlich spüren.

Währenddessen gelingt es der Polizei, den Taxifahrer ausfindig zu machen, der das Mordopfer vom Bonner Hauptbahnhof zum Bundeshaus fuhr. Der Mann erinnert sich an den ungewöhnlichen Koffer seines Fahrgastes. Als Kressin von dem Attentat auf offener Straße erfährt, sucht er Kommissar Holbein in der Mordkommission auf und teilt ihm mit, dass er den Aufenthaltsort des Koffers kennt. Doch was wollte das Opfer überhaupt im Bundeshaus und was ist in dem Koffer?

Die Spur im Fall „Kressin und der Mann mit dem gelben Koffer“ führt den engagierten Ermittler nach Wien. In Österreich angekommen, kontaktiert Kressin Kommissar Marek und erfährt, dass die Akte „Wild“, so der Name des Opfers, dort bereits zum Staatsfall erklärt wurde. Wild war in dubiose Waffengeschäfte verwickelt und wollte sich in Bonn mit dem Abgeordneten Dr. Huppenhauer treffen. Offensichtlich war es ausgerechnet der Gangsterboss Sievers, der die Deals der beiden Männer immer wieder durch seine eigenen Geschäfte empfindlich störte…
Der Regisseur von Kressins fünftem Tatort-Einsatz „Kressin und der Mann mit dem gelben Koffer“ war Michael Verhoeven, der Sohn des bekannten Filmemachers und Schauspielers Paul Verhoeven. Letzterer ist in dem Fernsehkrimi in einer seiner letzten Rollen zu sehen – Paul Verhoeven starb im März 1975. Das Drehbuch zum WDR-Krimi schrieb einmal mehr Wolfgang Menge, der bereits die ersten vier Kressin-Fälle verfasst hatte.

Auch zwei Gastauftritte wurden in die Handlung eingestrickt: Der Schauspieler Fritz Eckhardt taucht als Inspektor Marek auf und der spätere Tatort-Kommissar Eberhard Feik hat einen ersten Auftritt als Polizeiwachtmeister am Bonner Bundeshaus. Felix übernahm 1981 die Rolle von Christian Thanner, Horst Schimanskis Partner.

Die Erstausstrahlung der 20. Tatort-Folge lief am 9. Juli 1972 im Ersten Programm der ARD.

 

 

00:05 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |

21-09-15

Tatort 019 Strandgut (1972)

607.jpg

*

 

 

Tatort Folge 019: Strandgut


tatort-strandgut-2

Erscheinungsjahr: 1972
Kommissar: Finke
Ort: Tatort Kiel

 

 

  7 Meinungen
 

In Kommissar Finkes (Klaus Schwarzkopf) zweitem Tatort-Fall „Strandgut“ machen vier angesehene Männer unabhängig voneinander Urlaub auf Sylt – mit fatalen Folgen:

Der 62-jährige Dr. Georg Breitenbach, Beauftragter der Bundesregierung für Hochschulfragen, wird zwischen Wenningstedt und Kampen zusammengeschlagen und verliert sein Gedächtnis. Friedrich Wilhelm Warrlau, ein angehender Staatssekretär im Innenministerium, läuft mit gebrochenem Arm und Schnittverletzungen durch die Dünen Sylts. Der 53-jährige Dekan Herbert Sebastian begeht Selbstmord. Laut Aussage seiner Frau kam er völlig verstört aus dem Urlaub zurück. Sein Bankkonto ist leer, und die 15.000 Mark, die er abgehoben hatte, sind verschwunden. Der vierte Urlauber, der Ingenieur Robert Nölle, unterschlägt 10.000 Mark, ohne erkennbaren Grund. Was haben die Männer auf der Insel erlebt?

Als kurz darauf zwei Leichen von jungen, hübschen Mädchen am Strand von Sylt angespült werden, wird Hauptkommissar Finke von der Kripo Kiel mit der Aufklärung der mysteriösen Mordfälle im Tatort „Strandgut“ beauftragt.
Bei seinen Ermittlungen erfährt der norddeutsche Fahnder, dass Christa Kassdorf, eines der beiden Opfer, vor ihrem Tod den Regierungsdirektor Warrlau kennen und schätzen gelernt hatte. Er kommt als Täter allerdings kaum in Frage, denn als sie ertrank, lag er verletzt in einer Privatklinik der Nordseeinsel. Bei der zweiten Toten handelt es sich um Manuela Borsdorf, die mit dem behandelnden Arzt von Friedrich Warrlau eine Affäre hatte. Beide Frauen verband außerdem die Bekanntschaft mit den Brüdern Helmut und Karli Possky, die zusammen auf Sylt leben. Welche Verbindung gibt es zwischen diesen Personen?

Prekäre Fotos, die die vier Urlauber in eindeutigen Situationen mit jenen ertrunkenen Frauen zeigen, bringen eine erste heiße Spur. Spielt Erpressung im Fall „Strandgut“ eine Rolle? Laut Obduktionsbericht starben die Mädchen tatsächlich durch Ertrinken, ohne Gewalteinwirkung. Doch Kommissar Finke bleibt skeptisch; er glaubt weiterhin an Mord. Seine Ermittlungen laufen auf Hochtouren – an Erholung auf der Insel ist dabei nicht zu denken…

 
Niemand geringerer als Wolfgang Petersen, der später in Hollywood Fuß fassen sollte, führte die Regie im NDR-Tatort „Strandgut“. Der 1991 verstorbene Schauspieler Klaus Schwarzkopf, der Kommissar Finke in sieben Tatort-Einsätzen verkörperte, gilt bis heute als einer der beim Publikum beliebtesten Tatort-Ermittler.
Die Erstausstrahlung der Tatort-Folge „Strandgut“ lief am 25. Juni 1972 im Ersten.

Trivia: in einer Filmszene auf der Polizeiwache ist ein echtes Fahndungsplakat der Polizei Flensburg-Weiche im Hintergrund zu sehen, als Finke einem Befragten die Gummistiefel zeigt. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten wurden an den örtlichen Gleisen Frauen ermordet, der Täter wurde jedoch nie gefasst.

 

*

19:05 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |

Tatort 018 Kressin und die Frau des Malers (1972)

605.jpg

 

*

 

Tatort Folge 018: Kressin und die Frau des Malers


tatort-kressin-und-die-frau-des-malers

Erscheinungsjahr: 1972
Kommissar: Kressin
Ort: Tatort Köln

 

 

 

 


 

  0 Meinungen
 

Zolloberinspektor Kressin (Sieghardt Rupp) amüsiert sich. Der charmante Lebemann vergnügt sich auf einer Party, als ihm die attraktive Anna auffällt, die Frau des Malers Fred Markwitz. Kressins Flirtversuche ihr gegenüber sind jedoch erfolglos, die hübsche Blondine bleibt kühl und unnahbar. Kurzerhand wendet er sich Rita, einer Bewunderin des Kunstmalers, zu – und lädt sich selbst zu einer spontanen Übernachtung bei ihr ein.

 

Am nächsten Morgen wird Kressin von seinem Vorgesetzten zum Flughafen geschickt. Dort macht der junge Zollfahnder in der Frachtabteilung eine seltsame Entdeckung: Eine Lieferung mit Schaufensterpuppen, unterwegs nach Amsterdam, hat offensichtlich zu lange in der prallen Sonne gestanden und ist – geschmolzen! Die Figuren wurden aus Wachs hergestellt; unter der Oberfläche der Puppen kommen nun antike, wertvolle Madonnen aus dem 16. Jahrhundert zum Vorschein.
Anstatt auf das Eintreffen der Kriminalpolizei zu warten, macht sich Kressin sofort auf den Weg zu der Firma, die die Sendung in Auftrag gegeben hat. Als der Chef der Firma, Jan Morton, von dem Zollbeamten mit den gefundenen Antikschätzen konfrontiert wird, flüchtet der Verdächtige.

 

Der smarte Kressin liegt noch mit seiner neuesten Eroberung im Bett, als Kommissar Wagner anruft. Er teilt ihm mit, dass zwei Kunsträuber tot aufgefunden wurden. Als dringend tatverdächtig gilt Morton, ihm kann der zweifache Mord jedoch nicht unwiderleglich nachgewiesen werden. Bei seinen darauf folgenden Recherchen findet Kressin in Jan Mortons Geschäftsunterlagen Hinweise, dass – unter anderem – auch Bilder des Malers Markwitz durch die Firma verschickt wurden. Sodann sucht er den Künstler auf. Kressin wird dabei zufällig Zeuge eines Streits zwischen Markwitz und Max, für den der Maler gestohlene Bilder übermalt hatte, um sie getarnt schmuggeln zu können. Max, der Künstler und seine Frau Anna werden durch die Polizei verhaftet.

 

Da der Polizei insgesamt 28 Meldungen über gestohlene Bilder in der letzten Zeit vorliegen, aber nur ein Gemälde bislang sichergestellt werden konnte, macht sich Kressin auf den Weg nach Amsterdam, um dort die restlichen Kunstschätze aufzuspüren und Mortons Hintermänner dingfest zu machen. Er nimmt Eva, Mortons Sekretärin, mit, da er sich von ihr Informationen über Mortons Kontakte in Holland erhofft – doch Eva verfolgt ganz eigene Ziele…

 

 
In Kressins viertem Tatort-Einsatz „Kressin und die Frau des Malers“ ist der immer noch flüchtige Ganove Sievers kurz zu sehen; auch der Tatort-Kommissar Konrad aus Frankfurt hat einen Gastauftritt. Die Filmmusik, mit der die Tatort-Folge untermalt ist, komponierte Klaus Doldinger – der Mann, der auch die berühmte, eingängige Titelmelodie der Krimireihe schrieb.

 

Die Erstausstrahlung des WDR-Krimis „Kressin und die Frau des Malers“ lief am 28. Mai 1972 im Ersten Programm der ARD.

 

*

18:20 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |

20-09-15

Tatort 017 Kennwort Fähre (1972)

554.jpg

*

 

Kennwort Fähre

Lutz mit seinem Kollegen auf der Fähre

Bei aller privaten Freundschaft zwischen dem Chef der Wasserschutzpolizei und Kriminalkommissar Lutz: Der Unfall auf der Autofähre hat beide beruflich in Harnisch gegeneinander gebracht.

 

Fernsehfilm Deutschland 1972

Eine junge Frau fällt nachts von Bord einer Bodensee-Fähre. Die Suchaktion bleibt ohne Erfolg, die Leiche wird nicht gefunden. Alles deutet auf einen Unfall, doch bei seinen Recherchen entdeckt Kommissar Lutz Anzeichen für eine Gewalttat. Er ist überzeugt, dass Edith Reiser ermordet wurde. Sein Hauptverdächtiger ist Ehemann Robert Reiser, der jedoch ein Alibi hat. Er war auf der Bootsmesse in Friedrichshafen. Lutz ermittelt weiter und kommt einem raffinierten Versicherungsbetrug auf die Spur.

 

*

21:47 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |

19-09-15

Tatort 016 Der Fall Geisterbahn (1972)

 

535.jpg

*

Tatort 016 Der Fall Geisterbahn  (1972)

*

Konrad und Klipp befragen im Rahmen ihrer Ermittlungen die Angestellten der Geisterbahn – die geben sich allerdings wenig kooperativ. Die Ehefrau des Opfers, Toni Forster, zeigt sich überraschend unberührt vom plötzlichen Tod ihres Mannes. Um den Tathergang besser nachvollziehen zu können, setzen sich die beiden Frankfurter Ermittler in eine Gondel und fahren die Strecke in der Geisterbahn selbst einmal ab. Dabei entdecken sie ein zweites Einschussloch in einer Figur. Als sie ihre Fahrt beendet haben, treffen sie am Hinterausgang der Bahn auf den alten Mitarbeiter Paul Horn, der aussagt, dass der schwer umgängliche Otto Forster zu Lebzeiten sehr unbeliebt gewesen sei.

 

 

Horn verunglückt am nächsten Morgen schwer und stirbt schließlich. Kommissar Konrad und Hauptmeister Klipp sprechen mit der Witwe Forster, die davon überzeugt ist, dass es sich im Fall Horn nicht um einen Unfall, sondern Mord handelt. Klipp bringt die Kontaktdaten von Zink, dem wohlhabenden Eigentümer der Geisterbahn und anderer Schaugeschäfte, in Erfahrung. In der Zwischenzeit überträgt ihm Hauptkommissar Konrad den „Fall Geisterbahn“ komplett, da in der Mordkommission großer Personalmangel herrscht und der erfahrene Kripo-Beamte dort gebraucht wird. Nun ist der Hauptmeister bei den aktuellen Ermittlungen auf sich allein gestellt…

 
Mit knapp 73 Minuten ist „Der Fall Geisterbahn“ die kürzeste aller Tatort-Folgen (Stand: Februar 2014). Hansjörg Martin und Hans Dieter Schwarze lieferten das Drehbuch zu dem HR-Tatort, dessen Geschichte über einen Mord auf dem Rummelplatz in die Drogenschmuggler-Szene führt. Kommissar Konrads zweiter Fall, den er im Laufe des Films an seinen Kollegen Klipp überträgt, wurde am 12. März 1972 zum ersten (und letzten) Mal im Ersten Programm der ARD gezeigt.

 

*

11:38 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |

Tatort 015 Wenn Steine sprechen (1972)

 

533.jpg

*

 

Wenn Steine sprechen

 

Fernsehfilm Deutschland 1972

Ein todkranker Obdachloser wird von einem Notarzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Mann möchte sein Gewissen erleichtern und einen dreißig Jahre zurückliegenden Mord an einem Westwallarbeiter beichten. Doch bevor Kommissar Pflüger von der Kriminalpolizei Baden-Baden im Krankenhaus eintrifft und Näheres über die bereits verjährte Tat erfahren kann, wird der Mann getötet. Pflüger muß nun in zwei Mordfällen recherchieren und gerät dabei in Konflikt mit der gehobenen Gesellschaft Baden-Badens.

 

*

11:26 Gepost door Franske in Tatort - 001 - 150 Klassiker | Permalink | Commentaren (0) |  Facebook |